Ich betrachte mein Schreiben als eine Art Spurensuche – einen Weg, um diese verborgenen inneren Landschaften eines Menschen zu erkunden. Um zu verstehen, warum er so geworden ist, wie er ist – und um Räume zu schaffen, für das Schmerzliche, das Unaussprechliche, für das wir oftmals keine Worte finden.
Aber bei allem psychologischen Tiefgang sollte die Lektüre meiner Bücher nicht zur seelischen Schwerstarbeit geraten. Im Gegenteil, ich wünsche mir, dass meine Leser:innen beim Nachdenken und Mitfühlen auch schmunzeln – sei es, weil sie sich selbst an der einen oder anderen Stelle wiedererkennen, sei es, weil ihnen eine Figur besonders ans Herz gewachsen ist oder vielleicht auch nur, weil sich das Leben gerade einmal wieder in all seiner absurden Schönheit zeigt.