Biografie

Marietta Torda sitzt entspannt auf einer Bank im Freien, liest ein Buch und lächelt. Es ist sonnig und umgeben von Bäumen, mit einem kleinen Tisch vor ihr, auf dem Bücher und eine Tasse stehen. Sie trägt weiße Kleidung und hat braunes, lockiges Haar.

Und so wurde ich nichts von alledem, sondern wählte nach dem Abitur eine Ausbildung in der Werbebranche, arbeitete einige Jahre in einer Agentur für Medizinprodukte, später in einem Handwerksbetrieb - bis es Zeit wurde für eine berufliche Neuorientierung. Ich ließ mich nach der Geburt meiner Tochter zur Podologin ausbilden, führte achtzehn Jahre lang meine eigene Praxis und hängte noch eine Ausbildung zur Heilpraktikerin der Psychotherapie dran.

Zum Schreiben kam ich nur durch puren Zufall – oder besser gesagt, das Schreiben kam zu mir.

Als ich 2013 meine ehemalige Jugendliebe und jetzigen Mann wiedertraf, schwirrte ihm gerade eine Romanidee im Kopf herum. Er wollte unbedingt die Erkenntnisse, die er im Laufe seiner eigenen Entwicklungsgeschichte gewonnen hatte - verpackt in eine fiktive Geschichte - an psychologisch interessierte Leser weitergeben.

 Begeistert von seinem Plan, bot ich mich als Testleserin an, merkte jedoch nach wenigen Wochen, dass mir diese Rolle nicht mehr genügte. 
Ich wollte plötzlich selbst schreiben!

Und so begann ich, neben meiner Praxisarbeit erste Kurzgeschichten zu verfassen, las unzählige Schreibratgeber und war nicht mehr zu bremsen. 
Ich hatte neben meiner Malerei eine zweite kreative Heimat entdeckt – das Schreiben!

Im Frühjahr 2020, nachdem ich meine Praxis verkauft hatte, um mich fortan ganz dem Schreiben zu widmen, übernahm ich schließlich das Romanprojekt meines Mannes, das immer noch unfertig in einer Schublade vor sich hinschlummerte, baute die Geschichte neu auf und schrieb sie zu Ende.

Der Roman »Wehe wenn du fühlst« wird am 23. Oktober 2025 auf dem Buchmarkt erscheinen.

Ich gehöre nicht zu den Autorinnen, die von sich behaupten können, dass sie schon immer schreiben wollten und bereits in der Grundschule ihre ersten Geschichten verfasst haben. Ich war immer schon eine Vielleserin - ausnahmslos von Romanen, die sich mit den Abgründen der menschlichen Seele befassen - aber meine Leidenschaft gehörte dem Malen und darüber hinaus allem, was in irgendeiner Weise mit Psychologie und Medizin zu tun hatte. 

Deshalb wollte ich eigentlich freischaffende Künstlerin werden, dann Biologin und zuletzt Chirurgin. Aber das Leben hatte anderes mit mir vor - wie so oft.